gruppe.edvard.kunzt-------------------

RECLAIM THE WORLD

Gruppe.Edvard.Kunzt versteht sich als (sub-)kulturelle Befreiungsbewegung mit dem übergeordneten Ziel des gemeinschaftlichen Aneignens des öffentlichen, privaten, realen sowie virtuellen Raums (Reclaim the world). Sie besteht aus kleinen, selbstständig operierenden Einheiten, welche die taktischen Zielsetzungen des konfusionistischen Manifests (siehe unten), unterstützen und dabei außerhalb ihrer Einsätze nicht als Aktivisten erkennbar sind. Zur Taktik gehören "nadelstichartige" Operationen, die den Gegner nicht verletzen, sondern zermürben sollen.
Ein entscheidendes Kennzeichen der Gruppe.Edvard.Kunzt ist ihre hohe Mobilität und Flexibilität, oft kombiniert mit dem Fehlen der Identifizierbarkeit als 'rechtmäßiger Kombattant' Die Einheiten sind in ständiger Bewegung, um dem überlegenen Gegner auszuweichen. Diese Künstler brauchen kein Studio mehr, keinen Händler und keine Galerie, um ihre Kunst unter die Leute zu bringen; das Internet ist der Nicht-Ort, der ihnen den Marktplatz im ursprünglichen Sinne verschafft: als Forum für ihre frei flottierenden Botschaften und subversiven Aktionen. Ihr Erfolg ist davon abhängig, ob es ihnen gelingt die Entscheidung darüber zu behalten, an welchem Ort und zu welcher Zeit und unter welchen Bedingungen die Konfrontation mit dem Gegenüber stattfindet.




LINK: EDVARD KUNZT BIOGRAPHY

Das konfusionistische Manifest


Die Gruppe Edvard Kunzt gibt vor folgende verbindlichen Standards für Methoden und Ethik zu aktzepieren und einzuhalten:


1. Wir nehmen einen blauen Fisch und schreien gelb!
2. Wir schreiben Avant-garde rückwärts!
3. Wir kämpfen für den Schutz von Scheingestalten!
4. Wir üben uns in der Kunst der Konfusion!
5. Wir befreien uns von dem guten Geschmack!
6. Wir verlieben uns in ein blindes Blumenmädchen, dem wir vorspielen, Millionär zu sein!
7. Wir bestehen darauf, dass Frauen und Männer, unabhängig von Zivilstand und sexueller Ausrichtung, Zugang zu allen Scheinräumen erhalten sollen!
8. Wir sagen nieder mit dem fetten Schwein das Trägheit heisst. Die Zeit der Ruhe ist vorbei!
9. Wir ziehen ins Scheingefecht ohne Rücksicht auf Verluste!
10. Wir werden niemals verlieren. Wir sind hier. Wir werden immer hier sein! Und nicht ruhen bis wir die letzte idiotische Bilanz ziehen können.
11. Uns eint die Sehnsucht nach einem Leben in Demenz. Wir sind überzeugt, daß eine Welt in Agitation und Bewusstseins-Trübung möglich ist, eine Welt, in die viele Welten passen!
12. Gegen Einheitsdenken und Leitkultur dieser dumpfen, materialistischen Spaßgesellschaft! Wir fordern: Gedankenflucht! Verwirrung,Zerstreutheit und Unklarheit, im geistigen, aber auch im physikalischen Sinne! Aufruhr, Widerstand - es gibt kein ruhiges Hinterland!
13. Im Realismus erkennen wir eine entscheidende Ursache für das mißtrauische Gegeneinander, die Ungleichheit und die Unfreiheit der Menschheit. Nieder mit dem Realismus! Nieder mit dem Realismus!
14.„Let´s push things forward!“ In Anbetracht der allgemeinen regressiven Zustände kann die Schlussfolgerung nicht im Rückzug, in der Analyse und Kritik aus dem Elfenbeinturm heraus liegen, sondern ist Offensive gefragt.


Wir werden nicht ruhen bis die letzte Landschaft aufgegraben, der letzte Stein umgedreht, das letzte Museum rückgebaut, die letzten werden die ersten sein!
Konfusion tritt ein, wenn Gläubiger und Schuldner einer Forderung in einer Person zusammentreffen!
Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verdrehen.
Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!




BOYKOTTIERT DIE KULTURMINISTER-WAHLEN!!!

Wir wenden uns an alle, die glauben, dass ein Kulturministerium irgendetwas für die Kulturschaffenden zum Positiven wenden könnte.

Die Amtszeit des letzten Kulturministers sollte deutlich genug gezeigt haben, dass Hoffnungen in eine innovativere Kulturpolitik reine Illusion sind. Jeder neue Kulturminister dient nur dem Zweck, die sogenannten Sachzwänge besser zu verkaufen. Ein nächster Kulturminister wird dies, den dann aktuellen Bedingungen und Notwendigkeiten angepasst, wieder tun und alle, die voller Hoffnung gewählt haben, wieder für dumm verkaufen.

Wir sollen immer schön den Glauben an die Funktionsfähigkeit und „Humanität“ dieser verkrusteten Kulturpolitik behalten.

Statt dessen fordern wir alle Menschen auf, sich selber zu organisieren in bestehenden oder neuen Gruppen. Wir sind uns auch im Klaren darüber, dass sich in diesem System nur kurzfristige Verbesserungen durchsetzen lassen; langfristig verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Mehrheit der Kulturschaffenden ständig.
Deshalb kann unser langfristiges Ziel auch nur sein, eine befreite Gesellschaft jenseits von Kulturpolitik zu erkämpfen.

Jede positive Bezugnahme auf ein Kulturministerium befördert nur Passivität und Stellvertreterpolitik, verstärkt die bürgerlichen Vorstellungen in der Kultur, die es zu überwinden gilt!

Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

GRUPPE EDVARD KUNZT





















Die Krise als Chance - das neue Denken zum Erfolg
28. Januar 2009

Konkurrenzdruck, Umsatzrückgang und Gewinneinbruch sind die
kommenden Herausforderungen für die Wirtschaft. Dazu kommen täglich
neue Schlagzeilen zur Finanzkrise. Was wir aber jetzt brauchen ist kein
negatives Krankjammern, sondern eine positive Aufbruchsstimmung. Die
Sparten Handel und Gewerbe und Handwerk laden Sie sehr herzlich zur
kostenlosen AUFTAKTVERANSTALTUNG 2009 mit dem neuen
Powervortrag von und mit Edvard Kunzt.

Die Krise als Chance - das neue Denken zum Erfolg
am Montag, 26.02.2009, 19.00 Uhr,
im Austria Center Vienna,
Saal A, Bruno Kreisky Platz 1, 1220 Wien

Edvard Kunzt zeigt Ihnen, wie Sie Krisensituation besser bewältigen
und darüber hinaus neue Absatzmärkte schaffen, die darauf warten, von
Ihnen entdeckt zu werden. Er sagt: „Befreien Sie sich von Hindernissen
der Vergangenheit – Ihre Zukunft heißt Veränderung!“

Für Anmeldungen und weiter Infos wenden Sie sich bitte an
gruppe.edvard.kunzt@gmx.de






GENUG IST GENUG!

25. August 2008

HANSRUEDI REUST UND GRUPPE EDVARD KUNZT FORDERN:

KUNST MUSS POLITISCHER WERDEN!!!!!


- rituelles Blocher-Böög-Verbrennen?
- nicht in der Schweiz ausstellen bis....?
- Politikkurse für Anfänger an den Kunstschulen?
- mehr Ausstellungen zum Thema Klimawandel?
- Plakate für Parteien malen oder auf Parteiplakate pissen?
- Kunstschulen besetzen?
- Videoarbeiten über Drittweltländer?
-
-
-
EURE IDEEN INTERESSIEREN UNS !!!!

Rückmeldungen bitte an:

hansrudolf.reust@hkb.bfh.ch
gruppe.edvard.kunzt@gmx.de






Zur schweizerischen Kulturförderung
28. Juni 2008


Der Eidgenössische Wettbewerb für Kunst wird seit 1994 jedes Jahr im Vorfeld der Art Basel durchgeführt. Die Erregung entsteht dabei beispielsweise durch das Beobachten des Ausscheidungsvorgangs, den Anblick von Kunst oder auch durch direkten Körperkontakt. Jedes Jahr reichen über 600 Kunstschaffende, ArchitektInnen und VermittlerInnen unter 40 Jahren für die erste Runde ein Dossier ein. Auch das Aufhalten des Ausscheidungsvorgangs bis zum Kontrollverlust und die dadurch entstehenden Gefühle können zum Lustgewinn führen. Rund 80 Arbeiten werden anschliessend für die zweite Runde ausgewählt und in der Ausstellung «Swiss Art Awards» gezeigt, die gleichzeitig zur Art in der Messe Basel stattfindet. Die eigene oder fremde Kunst wird dabei häufig auf dem eigenen oder fremden Körper verschmiert. Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten vom Schleimhautkontakt mit Kunst absehen.

Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

GRUPPE EDVARD KUNZT








Freiheit in der Kunst macht arm

11. Juni 2008


1. Kunst soll rund sein und aus einem geeigneten Material wie zum Beispiel Leder bestehen.
2. Durch Kunst werden Frau und Mann sexuell stimuliert.
3. Die Spielzeit beträgt im Erwachsenenbereich 90 Minuten, aufgeteilt in zwei Spielhälften von je 45
Minuten Dauer mit einer Halbzeitpause von maximal 15 Minuten. Angewandt auf die Freiheit der Kunst
bedeutet das offensichtlich, dass nur jene Art von Kunst ethisch vertretbar ist, die menschliche Tiere
entweder gar nicht nutzt, oder nur zu ihrem eigenen Vorteil und ohne Zwang und Gewalt.

Demnach ist die Grenze der Freiheit der Kunst erreicht, wenn leidensfähige Lebewesen mit Bewusstsein,
also Subjekte, gegen ihren Willen in das Kunstprojekt mit einbezogen, und als Objekte, als Mittel zum
Zweck des künstlerischen Schaffens, missbraucht werden!!!

Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

GRUPPE EDVARD KUNZT INTERNATIONAL






ZUM 1. MAI
29. april 2008

Wie ändert sich der Wiederstand, wenn die Länge des Drahtes verdoppelt und der Durchmesser halbiert wird?

In der permissiven Gesellschaft ist auch in künstlerischen Dingen individuelle Selbstverwirklichung angesagt.
Die Stichworte heißen heute Selbstdarstellung, prächtige Materialentfaltung und selbstreferenzielle
Ästhetik; in der Schweiz kommt noch die sprichwörtliche handwerkliche Solidität dazu.
Doch die qualifizierte Auseinandersetzung mit der äußeren, auch der inneren Wirklichkeit wird selten gesucht.
Was die Auftragssituation angeht, so werden die von den Geldgebern zur Verfügung gestellten Spielräume
dankbar genutzt, um ungestört arbeiten zu können.
Die Hand, die das Geld reicht, wird nicht mehr gebissen….

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen schönen Tag der Arbeit.

GRUPPE EDVARD KUNZT INTERNATIONAL






BEWEGUNG UNTERHALB DER GRENZEN !
09. märz 2008

Die Gruppe Edvard Kunzt bildet den Fokus für die Erörterung einer künstlerischen Praxis, die heute in herausragender Weise tauglich scheint, die Diskussion um die gesamtgesellschaftliche Entwicklung einer kontrovers bewerteten 'immateriellen Arbeit' im Anschluß an die neue kapitalistische Symbol-Ökonomie einerseits, die Theorien u. a. von Edvard Kunzt andererseits um wesentliche Akzente zu bereichern und das darin wirkende Kategoriensystem zu problematisieren und weiterzuentwickeln.
Diskutiert wird das Potential einer künstlerischen Praxis, die eigenständige radikale Handlungsformen und damit eine gesellschaftlich relevante Durcharbeitung des Verhältnisses von Gesellschaftsentwicklung und Kommunikation ermöglicht. Solche künstlerische Praxis eines konfusionistischen Handelns, das nicht im System der Künste sich erschöpft, sondern an Grenzen, im Unscharfen und unterhalb der nivellierenden Formatierungen operiert, enthält eine brisante Kritik an den gerade in einer verborgenen Tiefe immer noch wirksamen mythologischen Überresten eines emphatischen Subjektbegriffs, wie er auf dem Territorium der Kapitalismuskritik - wenn auch stetig modifiziert - bis heute überlebt hat. Das Problem, wie Kunst durch ihr System und ihre Institutionen als Anerkennung dessen erzeugt wird, was sie trägt in permanentem Selbstzuspruch, ist sekundär und demnach in üblicher Mechanik und ohne Erregung vorauszusetzen. Die entscheidende Frage von Gruppe Edvard Kunzt ist demnach, wie die Intervention in Scheinräumen zwischen operativen Faktoren innerhalb der Kartographien politisch wirksam sind, und nicht, wieweit Kunst in direkter Hinsicht politisch wirken kann. Kunst als Handlung operiert nicht in einem autarken Feld, sondern dem der Gesellschaft, ihrer Medien und Institutionen, Dispositive und Praktiken. Kunst wird im folgenden verstanden als Dekonstruktion von Handlungen, die sich verschiedener Strategien bedienen, nicht zuletzt solcher, die sich dem Umbau der virtuellen Maschinerien, des Netzes und der Verbindung von Ort und Dislokation, der stetig wechselnden Beziehung zwischen virtuellen und realen Räumen widmen. Es ist evident, daß die Organisation der Wissenspriviliegien - und vor allem ihre Konkretisierung in Gestalt einer Regulierung des restriktiven Zugangs zu zentralen (digitalen) Wissensdateien - ein Muster für systemische Produktivität entschieden geworden ist und zunehmend noch weiter werden wird.

Stopp der bloß formalen Ausfransung der Künste und Regressionen auf Gesamtkunstwerkserlösungen !!!!
Es lebe die illusionierende Kritik an der Selbstverblendung des kontrollierenden Subjekts !!!!!
Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

Gruppe Edvard Kunzt





AUFSCHWUNG
01. Februar 2008:

IN UNSEREM GROßEN VATERLAND BRICHT EINE NEUE ÄRA AN, IN DER DIE ARBEITER,
BAUERN UND SOLDATEN DEN KONFUSIONISMUS UND DIE IDEEN VON EDVARD KUNZT
MEISTERN. SOBALD DIE BREITEN MASSEN DIE IDEEN VON EDVARD KUNZT BEHERRSCHEN,
WERDEN DIESE ZU EINEM UNVERSIEGBAREN KRAFTQUELL UND ZU EINER GEISTIGEN
ATOMBOMBE VON UNERMEßLICHER MACHT. WIR GEBEN DER HOFFNUNG AUSDRUCK, DAß
ALLE GENOSSEN GEWISSENHAFT UND INTENSIV STUDIEREN UND IM GANZEN LAND EINEN
NEUEN AUFSCHWUNG DES LEBENDIGEN STUDIUMS UND DER SCHÖPFERISCHEN ANWENDUNG
DES KONFUSIONISTISCHEN MANIFESTES HERBEIFÜHREN WERDEN, DAß SIE UNTER DEM
GROßEN BANNER DER IDEEN VON EDVARD KUNZT DANACH STREBEN WERDEN, UNSER LAND
ZU EINEM GROßEN KONFUSIONISTISCHEN STAAT AUFZUBAUEN.

HELFT UNS, INDEM IHR EUCH SELBST HELFT!
FOLGT UNS! AUF EUCH HOFFEN DIE MILLIONEN!





Kulturminister verführt!
Jan 2008


Verlautbarung:

Die Gruppe Edvard Kunzt hat am 01.01.08 um 14.24 Kulturminister Dominik Riedo verführt.


Wir sagen NEIN zu dem Putin-esken Kulturministerium !!!
Während der jetztige Minister lediglich eine vorgeschobene Strohpuppe zu sein scheint,
zieht im Hintergrund immer noch der Charismatiker und Populist Gartentor die Fäden.
Es steht nichts minderes als die Freiheit der Kunst auf dem Spiel !!!

Eine Freisetzung von Kulturminister Dominik Riedo kann unter folgenden Bedingungen erfolgen:

- Sofortige Amtsenthebung von Minister D.R.
- Sofortige Neuwahlen
- Auswechslung des gesamten operativen ministerialen Beamtenstabes

Ausserdem:

-Sofortige Aberkennung des visarte-Preises: Vermittlung visueller Kunst ans Kunsthaus Zug:
Zug soll bitte Marc Rich um Geld angehen!!!!
- Zuerkennung desselben Preises an Gruppe Edvard Kunzt
für ihre kulturellen Verdienste und ihren erbitterten Kampf für die Kunst.



Helft uns, indem ihr euch selbst helft!
Folgt uns! Auf euch hoffen die Millionen!

Gruppe Edvard Kunzt






Der neue Mensch
Dezember 2007

Der neue Mensch hät folgende Rede an seiner Jünger und Zuhörer: Suchet euch einen Mittelpunkt für euer Leben und beginnet wieder and die großen Eigenschaften der Heiden zu glauben. Wo is euer Plutarch, aus dem ihr lernen könnt, was es heißt für geistige Dinge zu sterben? Warum rührt es euch nicht zu Tränen, wenn ihr von den Märtyrern lest, die sich für ihre Überzeugung rädern ließen - warum habt ihr keinen Begriff von der Schönheit und dem Mut einer Jeanne d'Arc, warum fallt ihr nicht auf dem belebten Platz auf die Knie wie Easkolnikow und schreit: Herr, Herr, schaue auf mich herab, ich bin ein sündiger Mensch. Ihr habt kein Verhältnis zu den Dingen, ihr seht über die kleinen Dinge hinweg zu großen fiktiven Bergen - ihr sucht den Heiland in aller Welt und denkt nicht an euererz, das in ängstlicher Brust der Erlösung entgegenschlägt. Warum denkt ihr nicht an den Tod - jenen großen allmächtigen Tod, den Tod der spanischen Stierarena, den Tod der antiken Relife, den Tod der Cholera und Beulenpest - warum denkt ihr nicht an ihn, der die Glieder auseinanderreißt und die Familienmitglieder in Mordsucht aufeinanderhetzt? Warum denkt ihr an nichts, wasdie Welt groß und fruchtbar macht? Wie? Seid ihr nicht klüger als der kleinste Medizinstudent und naturwissenschaftliche Figurant, der eine physiologische Angelegenheit aus dem Leben der heiligen Mutter macht? Der neue Mensch weiß den Tod zu fürchten um des ewigen Lebens willen; denn er will seiner Geistigkeit ein Monument setzen, er hat Ehre im Leib, er denkt edeler als ihr. Er denkt: Malo libertatem quam otium servitium. Er denkt: Alles soll leben - aber einse muß aufhören - der Bürger, der Dicksack, Der Freßhans, das Mastschwein der Geistigkeit, der Türhüter aller Jämmerlichkeiten.

R. Huelsenbeck / Grupppe Edvard Kunzt






SOLIDARITÉ AVEC LE CABARET VOLTAIRE !


21. November 2007


SWATCH stoppt Unterstützung für das Cabaret Voltaire. Dada-Haus vor ungewisser Zukunft...


Gruppe Edvard Kunzt ruft auf zur grossen Sammelaktion:
"SOLIDARITÉ AVEC LE CABARET VOLTAIRE !"

1. Entwenden Sie im Fachgeschäft Ihrer Wahl eine oder mehrere Swatch-Uhren
2. Versteigern Sie diese auf www.ebay.ch oder www.ricardo.ch
3. Überweisen Sie den Erlös an: CABARET VOLTAIRE / Spiegelgasse 1 / CH-8001 Zürich


Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft!
So scheint die gute Tat in arger Welt.
(William Shakespeare)



Gruppe Edvard Kunzt






Internationaler Aktionstag der Kunst

29. Oktober 2007

Kunst ist doch nicht bloss:

- Schaumbad für die perversen, fetten Schweine!
- Verdienstabzeichen für die sabbernden, aufgeblasenen Hyänenkunstakademien!
- Spekulationsware für die aasfressenden, geschäftssüchtigen Galeristenratten!
- Hobbymarkt der langweiligen, stinkenden, alles verstopfenden Murmeltiere!
- Spielwiese für die tollwütigen, kleinhirnigen, karrieregeilen Knallfrösche!

Nein! Nein! Nein! Nein! Nein!

Kunst ist ganz was anderes!!!!



Gemeinsam sagen wir Nein! Nein! Nein! Nein! Nein!


Mit einer PROTEST-ABENDVERKAUFKONSUMIERPARADE:

Treffpunkt Donnerstag 01.11.2007
19h in den Innenstädten von
Frankfurt, Berlin, Hamburg, Kassel, Düsseldorf,
Wien, Graz,Zürich, Basel, Genf, Bern, Luzern und Lausanne...

Wir kaufen alle Läden leer!
Wir sind das Volk!
Wir sind die Kunst!

Kommt zahlreich! Wir werden siegen!

Gruppe Edvard Kunzt international





Architekten, Bildhauer, Maler !


22. September 2007


Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! Denn es gibt keine "Kunst von Beruf". Es gibt keinen Wesensunterschied zwischen dem Künstler und dem Handwerker. Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers. Gnade des Himmels läßt in seltenen Lichtmomenten, die jenseits seines Wollens stehen, unbewußt Kunst aus dem Werk seiner Hand erblühen, die Grundlage des Werkmäßigen aber ist unerläßlich für jeden Künstler. Dort ist der Urquell des schöpferischen Gestaltens.

Bilden wir also eine neue Zunft der Handwerker ohne die klassentrennende Anmaßung, die eine hochmütige Mauer zwischen Handwerkern und Künstlern errichten wollte! Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft, der alles in einer Gestalt sein wird: Architektur und Plastik und Malerei, der aus Millionen Händen der Handwerker einst gen Himmel steigen wird als kristallenes Sinnbild eines neuen kommenden Glaubens.

W. Gropius / gruppe.edvard.kunzt






Free Thomas Hirschhorn!

25. August 2007

We are not calling for his release on humanitarian grounds. We are doing so on political grounds. We are saying that he is our leader. This is the acknowledged leader of the group that most artists support, but more than that we are saying he is symbolic because we want all leaders, all political prisoners, released not on humanitarian grounds but on the grounds that this is going to be part of how we build up a climate conducive to negotiation!

Gruppe Edvard Kunzt




Aufruf zum Wahlboykott

22. Juni 2007

Boykottiert die Wahlen des Kulturministers !!!
Am 20 Juni stehen wieder die Wahlen des Kulturministers an, aber warum sollten die Opfer des herrschenden Systems wählen gehen?
Die Kulturlandschaft Schweiz ist inzwischen von einer wirklichen Res Publica mehr entfernt als je zuvor. Verantwortlich dafür ist die kulturelle Herrenkaste! Wahlen werden an den Verhältnissen nichts mehr ändern - ein Wahlboykott auch nicht. Doch die flächendeckende Wahlverweigerung gibt uns die Möglichkeit, den Widerstand gegen die Herrschenden, ihre Politik und ihr System als einzig glaubwürdige Willensbekundung der Bevölkerung auf die Straßezu tragen und auf eine Alternative zum System hinzuarbeiten - pazifistisch, militant oder militärisch. Dieses System ist nicht mehr reformierbar. Die Wahlverweigerung ist ein erster politscher Akt der Beherrschten, der den Herrschenden und ihrem System das Kreuzchen des formalen Vertrauens ausdrücklich verweigert! Und diesem ersten Akt der Befreiung werden andere folgen!

Gruppe Edvard Kunzt

press



Gruppe Edvard Kunzt ist eine der momentan wichtigsten weltweit operierenden Kunstbefreiungsbewegungen. Ihr gehören mehr als 250 Mitglieder an, welche die taktischen Zielsetzungen des konfusionistischen Manifestes unterstützen und dabei außerhalb ihrer Einsätze nicht als Aktivisten erkennbar sind. Gruppe Edvard Kunzt hat Aktive in über 14 Ländern die wissen: Kunst ist anders! Frankfurter Allgemeine

Gruppe Edvard Kunzt is an informal international art-liberation movement, with participants in Europe and North America. The beginnings of Gruppe Edvard Kunzt correspond to the outbreak of the Second Gulf War. According to its proponents, the movement represented a sort of "anti-art". They believe that the 'reason' and 'logic' of bourgeois (capitalist) society had led people into the horrors of war. They express their rejection of that ideology in artistic expression that appear to reject logic and embrace chaos and irrationality. It was anti-art in the sense that Gruppe Edvard Kunzt protest against the contemporary academic and cultured values of art. For everything that art stands for, Gruppe Edvard Kunzt represents the opposite. Where art is concerned with traditional aesthetics, Gruppe Edvard Kunzt ignore aesthetics. If art is to appeal to sensibilities, Gruppe Edvard Kunzt intend to offend. Through their rejection of traditional culture and aesthetics Gruppe Edvard Kunzt hope to destroy traditional culture and aesthetics... New York Times

Edvard Kunzt engineering is a professional engineering discipline that deals not with the design and construction of the physical and natural built environment, including works such as bridges, roads, canals, dams and buildings. BBC


Rebell-TV: Kunstraub in Zürich



Kult-Pavillon: Wer ist eigentlich die Gruppe Edvard Kunzt?



Kulturagenda



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